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Hautschutzplatte

Hautschutzplatten werden auf die Haut geklebt und umgeben das Stoma durch das Loch in der Mitte der Platte. Sie bestehen aus hautfreundlichen und natürlichen Substanzen (z. B. Zellulose, Pektine) die gut haften und die Wundheilung unterstützen. Das ist vor allem bei kleineren Hautverletzung-en oder –reizungen von Vorteil. Sie können auch kleinere Mengen an Flüs-sigkeiten aufnehmen (z. B. Schweiß) und halten deshalb auch im Sommer. Das Loch in der Mitte muss an das Stoma angepasst werden. Das heißt, die Platte wird zugeschnitten. In der ersten Phase nach der Operation lernt das der Patient durch die Anleitung im Krankenhaus und die persönliche Beratung zu Hause.

Form der Hautschutzplatte: plan oder konvex?

In der Ausführung unterscheiden sich die Basisplatten in der Form. 

Plane Hautschutzplatten

Quelle: ConvaTec

Eine plane (= flache) Hautschutzplatte wird verwendet, wenn die Haut um das Stoma herum glatt ist, also keine Falten aufweist. Außerdem bei einem prominenten Stoma (ein Stomaausgang, der über Hautniveau) liegt.

Konvexe Hautschutzplatten

Quelle: ConvaTec

Sind jedoch Hautfalten sichtbar oder liegt das Stoma etwas unter Haut-niveau, wird eine konvexe (= gewölbt) Hautschutzplatte empfohlen, um diese Gegebenheiten auszugleichen. 

Kontraindikationen:

In einigen Fällen darf eine konvexe Hautschutzplatte nicht angewendet werden: Prolaps, Hernie, Caput Medusae, gestörter Harnstoffwechsel (z. B. bei Bestrahlung, Chemotherapie, Leberstoffwechselstörungen).

Modellierbare Hautschutzplatten

Quelle: ConvaTec

Sie haben den Vorteil, dass sie nicht zugeschnitten, sondern mit den Fingern angepasst werden können. Man zieht und drückt die Basisplatte in Form, so wie man es braucht. Gerade für unregelmäßige oder ovale Stomaformen sind sie ideal.

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